Im privaten Bereich werden Computer oft selbst aus Komponenten zusammengesetzt. Im Unternehmensumfeld kommt dies jedoch nur selten in Frage, da sich die IT-Abteilung aufs Kerngeschäft konzentriert und Computer komplett erworben werden. Durch hohe Stückzahlen und Supportvereinbarungen wird so im Endeffekt ein geringerer Preis erzielt. Die Frage nach der Systemplattform verbleibt jedoch im Unternehmen. Die Computer müssen zu den gestellten Anforderungen, den verfügbaren und benötigten Softwarelösungen sowie dem Kenntnisstand der Mitarbeiter passen.

So ist es eine strategische Entscheidung, ob normale PCs oder Thinclients eingesetzt werden. Auf normalen PCs wird ähnlich wie im Heimeinsatz ein Betriebssystem sowie die Anwendungssoftware installiert. Thinclients sind hardwareseitig wenig leistungsfähig und übertragen nur eine Terminalsitzung an den Arbeitsplatz. Die eigentliche Rechenleistung findet zentral am Server statt. Für Büro- und Verwaltungsaufgaben sind Thinclients oft die bessere Wahl, da der Supportaufwand vor Ort auf ein Minimum reduziert ist: Lediglich Hardwaredefekte müssen noch servetiert werden.

Fällt die Wahl auf ein vollständiges PC-System so ist darauf zu achten, auch langfristig gleichbleibende Hardware beziehen zu können. Ein “Wald- und Wiesen-PC” mag im Einzelpreis und der Anschaffung günstiger sein, jedoch entstehen durch unterschiedliche und oft wechselnde Hardwaretreiber Probleme bei der Wartung des Systems. Je homogener die Hardware innerhalb eines Unternehmens ist, umso geringer sind die resultierenden Kosten. Da bieten sich insbesondere die großen Hersteller wie IBM, Dell oder Apple an, mit denen je nach Auftragsvolumen ein Rabatt ausgehandelt wird. Kleinere Unternehmen bzw. Privatpersonen haben die Möglichkeit über frei erhältliche Gutscheine die Anschaffungskosten zu senken. Apple spielt bei der Auswahl des Systems eine Sonderrolle, da hier eine feste Kopplung zwischen Hardware und Betriebssystem (Mac OS) besteht. Abhängig von der Anzahl der Einheiten wird der Rollout der neuen Hardware entweder von internen Mitarbeitern geleistet, oder ein Systemdienstleister beauftragt.