Zu guter letzt soll noch die rack-taugliche Serverlösung von Apple vorgestellt werden. Als Bladeserver mit einer Bauhöhe (2,54 Zentimeter) steckt ähnlich wie im Mac Pro ein Xeon Prozessor drin. Eine Systemplatte hat ebenfalls Platz, für die Nutzdaten sollte jedoch ein ebenfalls bei Apple erhältliches externes RAID-System eingeplant werden. Auf dem Xserve (und wahlweise auch auf den anderen Modellen) kommt eine spezielle Serverversion von Mac OS zum Einsatz, die die üblichen Anwendungen wie zum Beispiel File- Mail-, Web, DNS-Server anbietet und auf Standardlösungen wie BIND und Apache basiert. Im Gegensatz zu Linux-Systemen lassen sich die Serverdienste einfach zusammenklicken, sodass kaum eine Config-Datei manuell bearbeitet werden muss. Eine gute Alternative für Administratoren mittelständischer und kleiner Firmen, die keine Unix-Cracks sind oder es werden wollen, aber dennoch nicht auf die Vorzüge der stabilen Unixsysteme verzichten wollen.