Gerade im Bürobereich werden gern Mainboards eingesetzt, die bereits einen Monitoranschluss anbieten. Dies spart vor allem Strom und Anschaffungskosten, da der Grafikprozessor (GPU) dann Teil des Chipsatzes ist und keine extra-Grafikkarte einzuplanen ist. Diese sogenannten Onboard-Grafikkarten verfügen im Gegensatz zu dedizierten Grafikkarten über keinen eigenen Arbeitspeicher sondern nutzen den regulären Arbeitsspeicher mit (Shared Memory). Dieser Teil des Arbeitsspeichers steht regulären Anwendungen nicht mehr zur Verfügung, sodass bei der Planung des RAM (Arbeitsspeicher) 256MB-512MB zusätzlich berücksichtigt werden müssen.
Vorteil der Onboard-Grafik ist der Anschaffungspreis sowie der geringere Stromverbrauch. Nachteilig ist jedoch die weitaus geringere Geschwindigkeit des Grafikprozessors, sodsss Onboard-Lösungen vor allem in Büroanwendungen zum Einsatz kommen. Vor allem Computerspiele stellen höchste Anforderungen an die Geschwindigkeit und Verarbeitungsleistung des Grafikprozessors, sodass hier eine dedizierte Grafikkarte (oder gar ein SLI-Verbund aus mehreren Grafikkarten) vorzuziehen ist.
Der Monitoranschluss selbst ist entweder ein analoger VGA-Anschluss (Video Graphic Array) oder ein digitaler DVI (Divital Video Interface) Anschluss. Wird zum Computer ein neuer Monitor angeschafft, so sollte dieser über einen DVI-Anschluss verfügen. DIe digitale Übertragung des Signal s ist verlustfrei und das Bild somit schärfer. Beim analogen VGA-Anschluss muss das Signal gleich zweimal gewandelt werden. Einmal von digital nach analog, auf dem Weg vom Grafikspeicher bis zur VGA-Buchse, dann nochmals im LCD-Monitor, um die einzelnen Pixel ansteuern zu können. Gerade bei hohen Bildschirmauflösungen, die ab einer Monitorgröße von 19 Zoll zum Einsatz kommen, ist der Unterschied klar zu erkennen und störend.
Anschluss der Wahl ist also der digitale DVI Anschluss, allenfalls bei kleinen Monitoren, bei Röhrenmonitoren oder bei seltener Nutzung kommt ein VGA-Anschluss in Frage.