Reicht die Anzahl der eingebauten USB-Steckplätze nicht aus, können diese durch ein einfaches Gerät ergänzt werden: Den USB-Hub. Dieser ist meist mit 4-8 Steckplätzen erhältlich. Unterschieden werden passive und aktive USB-Hubs. Letztere verfügen über eine eigene Stromversorgung (Steckernetzteil) sodass auch stromhungrige Geräte wie externe Festplatten problemlos laufen. Passive USB-Hubs versorgen allenfalls Drucker und Tastaturen mit ausreichender Betriebsspannung.
Ebenfalls ist bei der Auswahl des richtigen USB-Hubs auf den USB-Standard zu achten. Während der uralte USB 1.1 nur 11MBit/Sekunde erlaubt, und somit für Speichermedien unbrauchbar ist, sind mit dem USB – Standard 2.0 nominale 480 MBit/Sekunde möglich, was zu Datentransfer-Raten von ca. 30 MByte pro Sekunde verhilft. Unterstützt das mainboard des eingesetzten Computers (oder der USB-Anschluss des Notebooks) bereits den USB 3.0 Standard, so sollte auch ein USB-Hub diesen Standard unterstützen, sodass er nicht zum Flaschenhals wird.

USB Hubs sind nicht nur als langweilige graue Boxen erhältlich, sondern werden mittlerweile sogar in Mousepads, Tastaturen und Stifthalter eingebaut. Das Marktsortiment ist schier unerschöpflich, sodass für jeden Anspruch etwas passendes zu finden sein sollte.