Spiele werden erst gekauft, dann installiert und anschließend gespielt. So läuft es bei den meisten Computerspielen ab. Browsergames sind anders, denn dort fallen die nervigen ersten beiden Arbeitsschritte weg – es kann sofort gespielt werden. Die Voraussetzungen für diese Art von Spielen sind außerdem von jedem halbwegs modernen PC leicht zu erfüllen.

Unterschiede zu “normalen” Spielen

Normale, im Fachhandel gekaufte Spiele müssen zuerst installiert werden. Auch für Browsergames muss der Nutzer erst etwas installieren. Dabei handelt es sich jedoch nur um das Flash Plug-In von Adobe, das meistens sowieso auf jedem PC bereits vorhanden ist. Denn es ist unter anderem auch für die Darstellung von Inhalten bei YouTube und vielen anderen Web 2.0 Seiten verantwortlich. Die Installation des besagten Plug-Ins geschieht binnen weniger Sekunden und benötigt nur wenige Megabyte Speicherplatz auf der Festplatte. Anschließend kann es auch schon losgehen.

Denn Browserspiele müssen vielleicht für einen Augenblick einige Inhalte laden, doch das geschieht innerhalb von Sekunden bis hin zu wenigen Minuten. Ansonsten muss der Spieler nichts weiter tun. Das ist bereits ein großer Unterschied zu anderen Spielen, der das Spielen an sich auf das Wesentliche reduziert. Der Spieler findet direkt den Einstieg in das Spiel, ohne Installation, Werbeeinblendungen oder etwaige Patches, die für das Spiel heruntergeladen werden müssen.

Ein anderes Spielprinzip

Die meisten wirklich guten Browsergames sind so konzipiert, dass sie kein wirkliches Ende haben. Stattdessen gleichen sie eher Rollenspielen oder auch MMORPGs wie World of Warcraft. Der Spieler kann zwar auf irgendeine Weise immer besser werden, ein echtes Ende der Fahnenstange erreicht er jedoch nie. Das schafft für die meisten Spieler einen großen Anreiz hinsichtlich der Langzeitmotivation. Denn wo es kein Ende gibt, kann man auch nicht aufhören zu spielen – schließlich möchte man immer besser werden. Höher, schneller, weiter als Spielkonzept.

Viele der momentan erfolgreichen Games bieten dem Spieler daher einen bestimmten Charakter an, der durch das Sammeln von Erfahrung und die Ausrüstung mit speziellen Gegenständen immer besser werden kann. Das steigert die Langzeitmotivation und macht es außerdem möglich, sich im Wettkampf mit anderen Spielern zu messen.  Dies gilt nicht nur für Rollenspiele – von denen Mind of the White Dragon (MotWD) eines der best bewertetsten Vertreter darstellt, sondern auch für Strategie- und Aufbauspiele wie Farmerama oder Abenisa.

Ein letzter Anreiz der Browsergames ist außerdem die Tatsache, dass man sie von überall aus und jederzeit spielen kann. Solange ein Browser verfügbar ist, kann man auch sein Lieblingsspiel spielen. Wenn man keine Lust mehr hat, schließt man den Browser einfach wieder. Das hilft insbesondere dann, wenn man nur wenig Zeit hat. Somit sind Browsergames sowohl für den kurzen Appetit zwischendurch als auch für längere Spielsessions zu empfehlen, womit sie den “echten” Spielen in nichts nachstehen.